Title: Dreamtown
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Dreamtown

 

Viele Menschen fragen mich immer wieder, wie denn der Name „Dreamtown Factory“ entstanden ist und welche Bedeutung er hat.

Als ich Ende der 70er Jahre ins Gymnasium ging, war diese Zeit noch durch den Ost- West Konflikt überschattet. Nur wenige Kilometer von Wien entfernt lebten die Menschen hinter dem „Eisernen Vorhang“. Angeregt durch die Lektüre von Büchern wie „Utopia“ von Thomas Morus oder „Der Sonnenstaat“ von Tommaso Campanella träumte auch ich von einem idealen Staat, dem ich den Namen „Dreamtown“ gab. Die Idee dahinter war vor allem eine Absage an die totalitären Gesellschaftssysteme im Osten Europas. Selbst Deutschschularbeiten schrieb ich über alte Männer, die sich aus der Unterdrückung in die Lichter der Freiheit retteten.

Nun, dieser Konflikt ist seit 1989 Geschichte und heute haben wir eher das Problem, dass die Freiheit des Einzelnen durch Strömungen aus dem Westen (Freihandel, Machtkonzentration der Konzerne, Ablösung des Solidaritätsprinzips durch das Prinzip des Einzelkämpfers, etc) eingeschränkt wird.

Daher bleibt die Vision der idealen Gesellschaft weiterhin bestehen. Auch wenn ein Ideal nie erreicht werden kann, so versuche ich doch auf dieser Homepage, in meinen Seminaren, Büchern und Reisen ein Bewusstsein zu schaffen, durch das vor allem die Klein- und Familienbetriebe am Parkett des freien Marktes bestehen können. Sämtliche Schulungen von mir richten sich daher an Verantwortliche für Klein- und Mittelbetriebe, die meist durch schlechte Erfahrungen in der Schule eine große Scheu im Umgang mit allen Themen des Wirtschaftens haben. Wer aber im Kampf um einen Platz im Wirtschaftsleben bestehen will, muss sich früher oder später diesen Themen stellen! Außerdem lassen sich gut ausgebildete UnternehmerInnen weder vom Mitbewerb noch von Behörden oder Regierungen ein X für ein U vormachen.

Die wirtschaftliche Bildung in Österreich durch einfaches, anschauliches und teilweise spielerisches Lernen zu verbreiten ist das Anliegen von „Dreamtown“. Alle Aktivitäten dazu sind in der „Dreamtown Factory“ gebündelt. Diese ist eine offene Werkstatt: MitarbeiterInnen zu diesem Projekt sind daher herzlich willkommen.

Ein Beispiel für gelungenes Arbeiten auf nachhaltiger, sozialer und umweltverträglicher Basis ist ein Landgut in der Toskana. Bei der Fattoria La Vialla ist sehr schön zu sehen, dass ein mittelständisches Unternehmen nicht nur überleben kann, sondern trotz Abkehr vom neoliberalistischen Wirtschaftsdenken erfolgreich agieren und für die folgende Generation einen sowohl wirtschaftlich, als auch ökologisch gesunden Betrieb hinterlassen kann.


Foto: La Vialla

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